| Im
Textileinzelhandel gibt es die klassische
Ausbildung zum Verkäufer /-in
[2 Jahre] oder zum Kaufmann / Kauffrau im
Einzelhandel [3
Jahre]. Als
Kaufmann bzw. Kauffrau im Einzelhandel ist man
einfach Verkäufer. Mal abgesehen von den
Praktikanten und den Auszubildenden [Azubis] steht man auf der
untersten Stufe auf der Leiter nach ganz oben.
Der Substitut in
der Hierarchie - Abfolge:
Wer höher hinaus will, kommt
an der zweiten Stufe nicht vorbei. In manchen
Geschäften heißt die zweite Stufe noch
Erstverkäuer /-in.
Diese Stelle wird aber im Zuge der flachen
Hierachien immer weiter aufgelöst.
So ist also der Substitut / Substitutin oder der
stellvertretende Abteilungsleiter bzw.
stellvertretende Ableitungsleiterin zumeist die
nächste Hürde. Doch was muß man können, wenn
man diese Position erreichen will? Was macht ein
Substitut im textilen Einzelhandel?
Das ist von Unternehmen zu Unternehmen
natürlich sehr unterschiedlich. Wir wollen uns
aber einmal die Gemeinsamkeiten anschauen:
VERKAUF:
Der Abteilungsleiter ist für das Ergebnis, also
den Umsatz der Abteilung verantwortlich. Der
Substitut [Substi] hilft ihm dabei, das
Umsatzziel möglichst zu erreichen oder zu
übertreffen. Ein guter Abteilungsumsatz ist
natürlich immer Teamwork. Deshalb ist es
wichtig, daß sich jeder Mitarbeiter [MA]
bemüht. Ein Substitut muß also dafür sorgen,
daß auch genügend Anstrengungen von Seiten der
Mitarbeiter unternommen werden.
Allerdings wird er es sehr schwer haben,
jemanden zu überzeugen, daß auf eine bestimmte
Weise mehr Verkaufserfolge erzielt, wenn er
selber nicht schon bewiesen hat oder auch
ständig wieder beweist, daß er diese Erfolge
selbst erzielen kann. Ein Substitut bzw.
stellvertretender Abteilungsleiter ist also ein
sehr guter Verkäufer.
MITARBEITERFÜHRUNG:
Wenn der Abteilungsleiter nicht da ist oder
gerade eine Besprechung hat, dann ist der
Substitut der 1. Mann bzw. die erste Frau in der
Abteilung. Er/Sie hat dann die Leitung - und das
bedeutet, daß die Führung in seinen Händen
liegt. Dies allein macht's aber nicht aus. Man
muß auch noch verstehen, mit der
"Führungsmacht" umzugehen. Ein
Substitut braucht also Führungskompetenz.
Über Führungsstile läßt sich hervorragend
streiten, deshalb gehe ich hier nicht näher
darauf ein. Wichtig ist am Ende nur, ob die
Führungskraft es versteht, daß die MA die
Arbeiten so erledigen, wie es geplant war.
WARENPRÄSENTATION:
Wenn die Warenpräsentation nicht zentral
geregelt ist, sind oft die Abteilungen selber
für diesen Bereich zuständig. Hier muß ein
Substitut die Grundlagen kennen, diese mit der
Corporate Identity des Unternehmens verbinden und
somit dann mit den MA zusammen umsetzen.
PERSONALEINSATZPLANUNG
[PEP]: Hier
ist meist der Abteilungsleiter verantwortilich.
Als Substitut sollte man aber auf jeden Fall
zumindest die Grundlagen verstehen.
WARENKENNTNISSE:
Oft kommen Azubis oder MA auf die
Führungskräfte zu und fragen Sie nach
bestimmten Eigenschaften oder Merkmalen von
Artikeln, weil z.B. Kunden das wissen möchten.
Wer hier nur "Keine Ahnung." antworten
kann, wir auf lange Sicht bestimmt einen Teil der
Autorität verlieren. So sollte ein Substitut
also auch gute Warenkenntnisse besitzen.
Also, zeigen Sie ihrem Abteilungsleiter und
sonstigen Vorgesetzten, daß Sie diese Kriterien
alle bestens erfüllen und schon bald sind
bestimmt Sie der nächste Substitut in Ihrer
Abteilung.
FASHION-BASE.de wünscht
Ihnen bei Ihrer Karriere viel Erfolg! 
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