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Büchertipp - Motivation
- Daniel Goleman -
- Emotionale Intelligenz -
Klappentext
EQ, der "emotionale Quotient",
meint diejenige Intelligenz, die sich in
unserem Verständnis und unserer Handhabung menschlicher Gefühle
zeigt - einer komplexen Skala zwischen Angst und Wut, Liebe und
Aggression, Verzweiflung und Freude.
Der Verlag über das Buch
Wie läßt sich Intelligenz in unsere Gefühle bringen? Daniel
Goleman,
Psychologe an der Harvard University, zeigt anhand zahlreicher
Beispiele die Bedeutung der Intelligenz der Gefühle. Gemeint ist
die
Fähigkeit, sich und andere richtig einzuschätzen, Beziehungen
zu
knüpfen, Sympathie zu zeigen. Alles Eigenschaften, die bereits
in
früher Kindheit erlernt werden können und die darüber
entscheiden,
ob man sich sozial integrieren kann und Erfolg in Beruf und
Privatleben hat. Golemans Emotionale Intelligenz steht bereits
monatelang auf den ersten Plätzen der Bestsellerlisten. »Es ist
offenbar notwendig und hoffentlich fruchtbar, diese Erkenntnis
auf
solch fundierte, verständliche Weise unter die Leute zu
bringen.«
Vorwort
Das Buch Emotionale Intelligenz verdankt sein Entstehen meiner
unmittelbaren Erfahrung einer Krise in der amerikanischen
Zivilisation, mit erschreckender Zunahme der Gewaltverbrechen,
der
Selbstmorde, des Drogenmißbrauchs und anderer Indikatoren für
emotionales Elend, besonders unter der amerikanischen Jugend. Zur
Behandlung dieser gesellschaftlichen Krankheit scheint es mir
unerläßlich, der emotionalen und sozialen Kompetenz unserer
Kinder und unserer selbst größere Aufmerksamkeit zuzuwenden und
die Kräfte und Fähigkeiten des menschlichen Herzens energischer
zu
fördern.
Meine Freunde in Deutschland
sagten mir zwar, daß es in der
deutschen Gesellschaft keine derart krassen Krisenphänomene wie
in Amerika gäbe, daß meine Vorschläge aber auch für
Deutschland
gelten könnten, nicht so sehr als akutes Gegenmittel, sondern
als
präventive Maßnahme.
Ich erfuhr von meinen deutschen
Freunden, daß deren Gesellschaft
von einer subtileren Form der Gewalt geprägt ist: den Anzeichen
einer sozialen Entfremdung, die eines Tages durchaus zu
ernstzunehmenden Rissen im sozialen Gewebe führen könnte, wenn
man ihr nicht Einhalt gebietet.
Wie Wilhelm Heitmeyer von der
Universität Bielefeld beobachtet
hat, entwickelt sich die gesellschaftliche Dynamik zu mehr
Individualisierung, zu mehr Autonomie, von dort zu größerem
Konkurrenzkampf, vor allem in der Arbeitswelt und an den
Universitäten, und zu weniger Solidarität, was schließlich
zuwachsender Isolierung des einzelnen und zum Verfall der
sozialen
Integration führt. Diese schleichende Desintegration der
Gemeinschaft und die
Verstärkung eines rücksichtslosen
Durchsetzungsstrebens geschehen dabei ausgerechnet zu einer Zeit,
in der der ökonomische und soziale Druck, der aus der
West-Ost-Einigung entstanden ist, mehr und keinesfalls weniger
Kooperation und Fürsorglichkeit verlangt.
In dieser Atmosphäre einer
beginnenden sozialen Malaise treten nun
auch Anzeichen einer sich verschärfenden emotionalen Krise,
besonders bei Kindern, auf.
DM 17,50 EUR 8,94
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